23.6.15

GEGEN DIE KORRUPTION UND STRAFLOSIGKEIT IN HONDURAS




Die Menschenrechtskette Honduras (CADEHO) ruft zur internationalen Solidarität mit den seit einem Monat gegen die Korruption und Straflosigkeit in Honduras Protestierenden auf. Diese wollen wir mit einer Kundgebung vor der Honduranischen Botschaft in Berlin, Cuxhavenerstr. 14 (S-Bhf Berlin-Tiergarten/ U9 Hansaplatz) am Montag den 29. Juni 2015 um 12:00 zum Ausdruck bringen.

13.5.15

Der Gipfel ruft, wir kommen alle!



Transnationale Mobilisierungstour für Bewegungsfreiheit, Autonomie und Gutes Leben statt G7


Anfang Juni treffen sich die Herrschenden der mächtigsten Staaten der Welt, der „Gruppe der Sieben“ (G7), zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Die negativen Folgen ihrer Politik bekommt die gesamte Welt zu spüren. Daher werden sich Tausende Aktivist*innen auf den Weg machen, um zwischen dem 3. und 8. Juni die Idylle mit massiven Protesten zu stören. Der 37. BUKO-Kongress findet zweieinhalb Wochen zuvor in Münster statt (14. bis 17. Mai). Dort werden einige Hundert Aktivist*innen debattieren, was transnationale Solidarität heute bedeutet. Die Parole lautet „future.unwritten“: Es ist an der Zeit die Geschichte selbst neu zu schreiben.

Was liegt näher als diese beiden Orte zusammenzubringen? Mit der Inspiration des Kongresses in Münster werden wir eine international zusammengesetzte Mobilisierungstour starten, bei der wir auf dem Weg zu den Anti-G7-Protestaktionen in zahlreichen deutschen Städten Halt machen, werden beleuchten, warum weltweit Menschen gegen die Politik der G7-Staaten kämpfen. So wollen wir zu den Protestaktionen gegen das Gipfeltreffen mobilisieren und eine solidarische Diskussion sowie eine Vernetzung Süd-Nord und Süd-Süd ermöglichen: Was sind die Bedingungen und Gemeinsamkeiten unserer Kämpfe? Wie können Süden und Norden gemeinsam für politische Veränderungen eintreten?

Podiumsgespräch in Berlin und Postkartenaktion
Am 20. und 21. Mai kommen Liliana Uribe aus Kolumbien, Magdiel Sánchez aus Mexiko und Bertha Zuñiga aus Honduras nach Berlin. Wir wollen mit ihnen über ihre Erfahrungen und ihre Kämpfe gegen die verheerenden Folgen der Freihandelspolitik, gegen Landraub, Militarisierung und Straflosigkeit sprechen.
 
Wann:         Mi, 20. Mai 20:00 Uhr
Wo:             FDCL, Gneisenaustr. 2A (U6/ U7 Mehringdamm) Theater-Eingang, 2. Hinterhaus
 
Deutsch/Spanische Übersetzung wird angeboten

Neben Diskussion, Erfahrungsaustausch und Vernetzung wird es die Möglichkeit der Teilnahme an einer Postkartenaktion geben. Indigene Gemeinden in Honduras, die sich gegen den Bau von Staudämmen auf ihren Territorien wehren, sind in den letzten Monaten verstärkt Todesdrohungen, Einschüchterungs- und Entführungsversuchen ausgesetzt. Wir wollen Druck auf die honduranische Regierung aufbauen, um der akuten Bedrohungssituation für Aktivist*innen des Rates indigener und sozialer Organisationen Honduras (Copinh) etwas entgegen zu setzen.

Zu den Aktivist*innen:
Liliana Uribe ist eine bekannte kolumbianische Anwältin des Anwaltskollektivs Corporación Jurídica Libertad (CJL), die sich gegen Militarisierung und Straflosigkeit bei Menschenrechtsverletzungen engagiert. Aufgrund ihrer mutigen Arbeit werden sie und ihre Kolleg*innen der CJL mit dem Tode bedroht.

Magdiel Sánchez ist unter anderem bei dem Ständigen Tribunal der Völker (TPP) aktiv. Das TPP nahm 2011 in Mexiko seine Arbeit auf und deckt als eine Art zivilgesellschaftliches Gewissenstribunal in öffentlichen Anhörungen die verheerenden Folgen von Freihandelspolitik, Drogenkrieg, Gewalt und Verletzung der Völkerrechte durch Staat und Unternehmen auf.

Bertha Isabel Zúñiga ist honduranische Radiojournalistin, Feministin und Umweltaktivistin. Sie engagiert sich u. a. für den Bereich der politischen Bildungsarbeit bei Copinh (Rat indigener und sozialer Organisationen Honduras). Zuñiga steht aufgrund ihres Engagements gegen Staudammprojekte auf indigenem Territorium im Fadenkreuz internationaler Unternehmen und wird bedroht.

Die Mobitour wird organisiert von Oeku-Buero: http://oeku-buero.de und BUKO: http://www.buko.info
Die Veranstaltung wird organisiert von Kolumbienkampagne Berlin, CADEHO: http://www.cadeho.blogspot.de  CAREA: www.carea-menschenrechte.de, FDCL: http://www.fdcl.org 
Gefördert von: Brot für die Welt, Hathfonds, Bewegungsstiftung, ASB.

27.4.15

Solidarität mit der LGBTI*-Bewegung in Honduras – unterstützt den IDAHOT-Day in Tegucigalpa!



Seit dem Staatsstreich in Honduras 2009 sind mindestens 186 Angehörige der LGBTI*-Community in Honduras Opfer tödlicher hate crimes geworden, so die Statistik der honduranischen Staatsanwaltschaft. Strafrechtlich verfolgt werden Verbrechen an lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, transsexuellen und intersexuellen (LGBTI*) Menschen nur sehr selten. Verurteilt wurde bisher kein einziger Täter. Stattdessen sind LGBTI* in Honduras mit immer mehr willkürlichen Verhaftungen, Polizeigewalt, Mordanschlägen, Überfällen aller Art konfrontiert. Von alltäglicher Diskriminierung und Misshandlung, zum Beispiel im staatlichen Gesundheitswesen, ganz zu schweigen. Die Community versucht dennoch, sich nicht einschüchtern zu lassen. Schließlich hat sie sich nach dem Putsch erstmals als politisches Subjekt konstituiert und ist auf die Straße gegangen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Donny Reyes, LGBTI-Menschenrechtsverteidiger und Aktivist bei der Organisation Arcoiris (Regenbogen) in der Hauptstadt Tegucigalpa wird seit Jahren wegen seines Einsatzes für die Rechte der LGBTI* massiv bedroht und verbrachte deshalb 2014 einige Monate im Exil in Deutschland. Inzwischen ist er zurück in Honduras und riskiert dort weiter sein Leben für die Community.

„Die Homophobie in Honduras wird von der Gesellschaft, der Kirche und dem großen Einfluss der Medien gefördert, die die honduranische Gesellschaft desinformieren. Es ist für ein Kind hart, Aussagen zu hören wie: 'Ich ziehe es vor, dass mein Kind stirbt, als dass es homosexuell ist' oder 'Es hat nie einen Schwulen in meiner Familie gegeben, und falls es passiert, bringe ich ihn um'. Es gibt LGBTI, die denken, dass ihre einzige Option der Selbstmord sei, und die Selbstmordrate ist tatsächlich sehr hoch.“ Donny Reyes

Arcoíris und andere LGBTI*-Organisationen arbeiten allen Widrigkeiten und Risiken zum Trotz weiter an der Sichtbarkeit und dem Empowerment der Community. 2014 organisierten sie erstmals einen öffentlichen „Marsch des Stolzes und der Identität der honduranischen LGBTI“.

Am 17. Mai 2015 soll nun zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (dem IDAHOT-Day) ein weiteres sichtbares Zeichen gesetzt werden: Eine Serie von Veranstaltungen, die in einer Demonstration in Tegucigalpa am 17. Mai 2015 gipfelt, soll der oftmals tödlichen Stigmatisierung und Diskriminierung von LGBTI entgegenwirken und das Selbstbewusstsein der Community stärken.

Dafür bittet Arcoíris dringend um internationale Solidarität und um Spenden.*

20.2.15




Jueves 05.03.2015 19:00 horas
Haus der Demokratie und Menschenrechte
(Greifswalder Straße 4, Berlin)

Podio-Discusión
Porque la tierra no se vende...!!“

Como las organizaciones de base en Honduras se oponen a mega-proyectos extractivistas.

Una comunidad indígena bloquea durante casi dos años la construcción de una represa en sus territorios, al la vez en otras regiones del país, indígenas o población campesina protestan contra el despojo de sus recursos hídricos que originan dichos proyectos hidroeléctricos. En otros lugares, municipios se declaran oficialmente “ territorio libre de minería”.
A medida que se promueve la venta de los recursos naturales en Honduras, la población se resiste y organiza contra la destrucción del medio ambiente y sus medios de vida, así como a la perdida de soberanía sobre los intereses de inversionistas. A un año en funciones del gobierno del presidente Juan Orlando Hernández, las políticas de privatización se han intensificado. Al mismo tiempo la sociedad esta cada vez mas militarizada bajo el pretexto de hacer frente al alto nivel de crímenes violentos en el país. Los movimientos sociales que cuestionan la veracidad de las políticas neoliberales del gobierno o simplemente la pérdida de medios de sustento de la población, se enfrentan a altos riesgos. Asesinatos, ataques violentos, amenazas de muerte y secuestros son sólo una cara de la represión, la otra es la criminalización que ejercita el Estado dentro de un clima general de corrupción he impunidad. La catastrófica situación de los derechos humanos en Honduras ha sido y sigue siendo criticada por instituciones como la Comisión Interamericana de Derechos Humanos. Seis años después del golpe de Estado cívico-militar, la crisis política del país ha empeorado.

28.1.15

Negaciones y promesas vacías



Como en los años anteriores una coalición de organizaciones de derechos humanos a enfrentado a la  empresa Siemens por violar acuerdos internacionales en sus proyectos de „energía limpia“ en Latinoamérica. Los proyectos mencionados de represas y parques eólicos no cumplen con la convención 169 de la OIT sobre los derechos indígenas, los Principios Rectores sobre los Empresas y los Derechos Humanos, las recomendaciones de comisión mundial de represas igual como sus propias directrices de gestión empresarial. 

En la asamblea general de Siemens lxs activistxs de derechos humanos aprovecharon del derecho de los accionistas de la empresa para presentar sus preguntas y criticas en la asamblea anual de los accionistas de la empresa. El grupo „accionistas criticas“ presentó una contraposición basada en el involucramiento de Siemens en los proyectos de represas en Belo Monte, Brasil y Agua Zarca, Honduras igual que en parques eólicos en el istmo de Tehuantepec, México. Todos estos proyectos se han desarrollado sin el acuerdo de los habitantes de las zonas afectadas, en su mayoría pueblos indígenas. Al contrario, debido a la construcción de las represas, habitantes indígenas de las zonas han sido o serán desplazados y expropiados forzosamente o pierden sus bases de vida, como tierras fertiles en las orillas de los ríos y/o el acceso a agua limpia. 


Siemens tiene un contrato de proveer las turbinas para Belo Monte y Agua Zarca a través del Joint Venture „Voith Hydro“. Por lo tanto el presidente de la junta directiva de Siemens, Joe Kaeser declaró que Siemens “no forma parte del proyecto Agua Zarca, porque sólo tiene una cuota minoritaria de 35 % de las acciones de Voith Hydro.” Siemens se había reasegurado de que “Agua Zarca no infringe a las leyes vigentes.” Segun Voith Hydro se ha cumplido con todos los acuerdos internacionales.

Las violaciones de derechos humanos graves vinculados al proyecto de Agua Zarca ya fueron criticados el año pasado por parte de la HondurasDelegación, incluso asesinatos y ataques fisicos contra miembros de la comunidad y la criminalización de lxs coordinadorxs de la organización Lenca COPINH. Entonces Siemens había pedido informaciones más detalladas sobre el caso, cuales los grupos de derechos humanos han facilitado a la empresa. Siemens ha tenido acceso a un estudio universitario sobre el conflicto en Río Blanco debido al proyecto Agua Zarca. Además recibió una carta de International Rivers, Friends of the Earth International y la Oficina Ecumencia por la Paz y Jusiticia que expone el caso en todo detalle. Así los responsables de Siemens se encuentran informados sobre la falta de consulta previa, libre e informada, la falsificación de documentos y firmas a favor del proyecto y los correspondientes casos juridicos pendientes. Se informó a Siemens sobre la expropiación y/o venta ilegal de terrenos comunales y sobre el caracter especial del río Gualcarque en la cosmovisión Lenca. Se hizo constar que la Comisión Interamericana de Derechos Humanos había criticado el Estado de Honduras por el asesinato de Tomas García y había pedido al estado de garantizar la seguridad e integridad física de las comunidades Lenca en protesta contra el proyecto. 

Como consecuencia de las violaciones de derechos mencionados las organizaciones firmantes requieren a Voith Hydro de retirarse del proyecto como ya lo han hecho las empresas SINOHYDRO y el Central American Mezzanine Infrastructure Fund (CAMIF), acto que antés de construir la cortina y central eléctrica todavía sería posible sin implicarse en las violaciones de derechos humanos.

Ignorando toda esa información, Joe Kaeser declaró: „En todas las actividades de Siemens preceden a compliance y ética. „Kaeser negó rotundamente cualquier violación de derechos humanos también en cuanto a la represa hidroeléctrica Belo Monte y los parques eólicos en el istmo de Tehuantepec, México“, dijo Andrea Lammers de la HondurasDelegación.
En el caso de sus actividades en Brasil Siemens no sólo negó su responsabilidad actual sino también desmentió cualquier vínculo histórico entre la empresa y la dictadura militar en los años 70, aúnque la Comisión de Verdad en su reporte final de diciembre 2014 declara que Siemens aportó ayuda financiera al centro de tortura „Operação Bandeirantes“ desde 1969 hasta la mitad de los 70. Mientras Christian Russau de la iniciativa GegenStrömung conmemoró las víctimas de la tortura, el jefe del consejo adminstrativo apagó el microfonó y dijo: „Eso era hace 40 años. Que nos interesa es Siemens hoy!“
Además que Siemens  no ha asumido su responsibilidad historica, hay otra continuidad que afecta el caso de Belo Monte. Hoy en día sigue vigente la ley de „suspençao de segurança“ (suspensión de seguridad) que procede de los tiempos de la dictadura militar. La ley de „suspençao de segurança“ ha permitido seguir con la construcción de la represa a pesar de que viola leyes nacionales e internacionales hasta que el tribunal supremo de apelaciones decida sobre el caso.

Con referencia a los parques eólicos en México que se constuyeron sin consulta previa y contra la voluntad de la población local, Kaeser tampoco quería asumir responsabilidad, porque Siemens no había participado en la construcción sino solamente en la conexión de las turbinas a la red eléctrica. 

Finalmente, Daniel Tapia Montejo de la Oficina Ecumenica por la Paz y Justicia expresó: “esta actitud de los corporativos pone una vez más de manifiesto la necesidad de un mecanismo vinculante a nivel internacional en materia de responsabilidad empresarial y Derechos Humanos, porque los Principios Rectores sobre Empresas y los Derechos Humanos son disposiciones, que si no se cumplen no pasa nada, en realidad estas directrices son la piel de cordero con la que se visten los lobos de la globalización.”

CADEHO, 28 de enero 2015

26.10.14

INTERESES Y CONFLICTOS MINEROS EN HONDURAS


Los proyectos mineros causaron una variedad de violaciones de derechos humanos y daños ambientales. Sin embargo, el actual gobierno de Honduras está tratando de ampliar el sector minero. La Agencia Alemana de Cooperación Internacional (GIZ) está apoyando este proceso.   por Uwe Schulz

La explotación de metales preciosos tiene una larga historia en el país centroamericano de Honduras y esto ha influido, de una u otra manera, en la legislación y la política del país. Entre otras cosas, la minería cambió incluso la ubicación de la capital. Sin embargo la minera perdió importancia a principios del siglo XX, debido entre otras cosas, a la producción y exportación bananera.



El aumento de la demanda y de los precios de materias primas en los últimos años ha despertado nuevamente el interés de la industria extractivista. Los gobiernos que surgieron en Honduras después del Golpe de Estado de 2009, atienden a estos intereses con los brazos abiertos. En los últimos años se han promovido una orientación neoliberal de la economía y la venta de los recursos naturales del país. 

12.8.14

"JUNKERLAND IN BAUERNHAND" SOLIFIESTA

Viernes, 05 de septiembre, 22:00 reloj
New Yorck im Bethanien
Mariannenplatz 2A, 10997 Berlin
(Estación de U Görlitzer Bahnhof, Kottbusser Tor S Ostbahnhof)


A través de esta solifiesta pretendemos apoyar a movimientos sociales, especialmente indígenas en Honduras (América Central), que se levantan en resistencia para defender sus territorios contra megaproyectos, tales como represas y minería. El grupo CADEHO (Cadena de Derechos Humanos Honduras)  tiene mas de 3 años denunciando y difundiendo la grave situación a la que se enfrentan activistas y defensores/as de DDHH en Honduras. Exposición fotográfica, comida típica, bandas :   Huepil Che (fusión latina), La Neta (Rock Intergalactico), Nicolas Miquea (Songwriter) Djs: Papo Yoplack (Cumbia Psycodelic), Liberto (Global fotos) Intiche, Radioperdida, Boney Collins (Salsa, Tropical bajo) 

24.7.14

Del golpe de Estado hacia una dictadura „renovable“. Indígenas se defienden en Honduras contra la liquidación del país.

Después del golpe de Estado de 2009 las políticas económicas neoliberales, la inversión extranjera y la economía verde deberian ayudar a Honduras a resolver la crisis. Sin embargo, los proyectos vinculados a estas politicas como la represa hidroeléctrica Agua Zarca violan los derechos de la población indígena. El gobierno hondureño impone “con mano dura” los intereses de las empresas transnacionales.

                Miembros de la comunidad de Río Blanco denunciando las listas de firmas falsas

La Tejera, una comunidad indígena Lenca en el departamento de Intibucá, al noroeste de la capital de Tegucigalpa: El 1 de noviembre 2013 la Policía Nacional realizó un allanamiento en la comunidad equipados con pasamontañas, chalecos antibalas y con armas de grueso calibre. Supuestamente, buscaban a un líder de la comunidad, sin embargo apuntaron sus armas contra niños, mujeres y ancianos; amenazando con provocar un derramamiento de sangre. La Tejera es uno de las once comunidades en la región de Río Blanco, que esta en contra de la represa Agua Zarca. Casos similares se dan en el altiplano oeste, en la costa del mar caribe, en la zona sur, al fin estos acontecimientos se repiten en todo el país.

“Pasamos del golpe al golpismo, y ahora a una dictadura” resume Félix Molina, un periodista radial refiriéndose a los últimos cuatro años. El golpe en junio de 2009 no cambió mucho a los poderes, porque las élites económicas y políticas ya estaban bien unidas. Una novedad fue la recuperación del espacio dentro del juego de poder por parte de los militares. Después de las dudosas elecciones bajo la presencia militar en 2009, militares asumieron figuras claves en ministerios civiles y empresas estatales en el gobierno de facto de Porfirio Lobo (2010 – 2014). Por ejemplo el general Romero Vásquez Velásquez (responsable principal en el golpe) se convirtió en director de la Empresa Hondureña de Telecomunicación – HONDUTEL.

VIOLENCIA Y MILITARIZACIÓN

La Defensora de Derechos Humanos Dina Meza describe la situación: “La poca institucionalidad creada desde hace casi tres décadas cayó estrepitosamente con el golpe de Estado. No solo por la corrupción, la infiltración del crimen organizado y el narcotráfico en la policía, sino además por la violencia política a través de una estrategia bien combinada en todo el aparato estatal. De aquí no podemos olvidar el papel de gendarme que Estados Unidos ha ejercido con más ímpetu desde el golpe de Estado de 2009, el cual apoyó y financió.”

Violencia extrema e impunidad dominan la vida cotidiana. Asesinatos políticos a periodistas, abogados y personas críticas están a la orden del día. Los crímenes se comenten por policía, militares, paramilitares y sicarios. El sistema judicial es ineficiente y esta dominado por el gobierno. Bertha Oliva de la organización COFADEH constata: “Hemos vuelto a la realidad de las viejas y nocivas prácticas que solo suelen hacerse en dictaduras militares. Estamos muy conscientes que vivimos en un país desesperado, después del golpe de estado militar, en un país donde sigue imperando la bota militar, la presencia militar.”

La militarización en las regiones rurales y la criminalización de los movimientos sociales tienen una meta bien clara: la venta de los recursos naturales. Particularmente evidente es el ejemplo del proyecto hidroeléctrico Agua Zarca. La concesión se dio a la empresa hondureña Desarollos Energéticos S.A. (DESA), en cooperación con la transnacional China SINOHYDRO, la cual debía haber terminado la represa a finales de 2014. En 2010 DESA obtuvo la concesión, que le garantiza el uso del Río Gualcuarque durante un plazo de veinte años.

CONTRA EL DESPOJO DE TIERRAS

Agua Zarca se construye en tierras que pertenecen a comunidades indígenas Lencas. Utilizadas no solo para cultivar sus alimentos, también representan su identidad cultural. Las comunidades indígenas y afro-indígenas representan alrededor de una décima parte de la población hondureña. La mayoría vive en regiones lejanas y de poca infraestructura. Además del pueblo Lenca (el de mayor población) también están otros pueblos: lxs Garífuna, Miskitos, Tolupanes, Chortí y Pech.

En el año 1925, las comunidades Lencas de Río Blanco recibieron títulos de propiedad de sus tierras, las mismas que pueblan y cultivan. Desde entonces, principalmente los grandes terratenientes, intentaron apropiarse ilegal y violentamente de estas tierras. El Río Gualcuarque representa el punto principal de la alimentación y de los motivos de existencia de las comunidades vecinas; usado para el riego de los cultivos, el abastecimiento de agua potable, para lavar ropa y para pescar. En 2012 DESA empezó con la construcción de la represa en esos mismos terrenos. Grandes cultivos como maíz, frijoles, café y frutales fueron destruidos. A finales de marzo 2013 el personal de seguridad de DESA prohibió el acceso al rio, como consecuencia, en abril 2013 empezaron las comunidades afectadas un bloqueo de calle que se mantiene hasta hoy día.


El golpe de estado provocó una masiva movilización popular, que no se había visto en Honduras desde la huelga general de 1954. A pesar del estado de excepción y el toque de queda, la gente se mantuvo más de tres meses en las calles protestando contra el régimen que realizó el golpe. El gran movimiento heterogéneo que surgió de estas protestas apoya a los diferentes movimientos sociales, por ejemplo los de lxs campesinxs del Bajo Aguán que ya estaban sufriendo fuertes conflictos agrarios desde los años noventa. Ocupaciones de tierras frecuentemente es la única solución para defenderse contra robo ilegal de las tierras a través de los grandes empresarios del monocultivo de palma africana y de las empresas transnacionales como SABMiller.

Un papel importante en la resistencia lo juegan las radios comunitarias y los comunicadores sociales críticos; pese a las amenazas masivas, al asesinato de muchos periodistas y al cierre de radios que luchan por el derecho a la libre expresión. Principalmente en las zonas rurales funcionan como portavoz de la población, movilizan para las protestas e informan sobre los derechos. Tómas Gómez de la radio comunitaria “La Voz Lenca” cuenta -que a través de las radios se rompe el aislamiento. “Se enteran en las luchas de las comunidades vecinas y se activan.”

LA JUSTICIA FRACASADA

Las comunidades en Río Blanco demandan a DESA y a las instituciones responsables del despojo de las tierras, por la violación de los derechos colectivos de la población indígena. Apelan al convenio 169 de la Organización Internacional del Trabajo (OIT), que el estado de Honduras ratificó en 1994. Dicho convenio169 dice que las comunidades afectadas deben ser consultadas, de manera previa, libre e informada antes de firmar cualquier proyecto en sus territorios. Ni la consulta ni la aprobación de dicho proyecto se llevó a cabo. Por el contrario, aparecieron listas con firmas tomadas de manera fraudulenta, y manipuladas para legitimar una declaración de mutuo acuerdo. En estas listas aparecen firmas de personas, que nunca han firmado porque están en contra del proyecto, igual aparecen firmas de personas que ni siquiera saben escribir. Que la demanda vaya a tener éxito es poco probable, porque en Honduras se ignora sistemáticamente las demandas de la población indígena.


Así como el sistema judicial pasa por alto los derechos de la población indígena y afro-indígena, el racismo frente las minorías esta omnipresente. En el Departamento de Intibucá, los Lencas fueron desplazados forzosamente hacia las regiones retiradas, levantaron iglesias y cementerios especialmente para separarles de la población española, criolla o mestiza. -“La iglesia satanizó las prácticas culturales y prohibió a los indígenas practicarlas. Aún hoy día, la iglesia católica y la evangélica condenan la practica espiritual del pueblo Lenca” dice Bertha Cáceres, coordinadora del Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras (COPINH). -“Muchas veces en las clínicas o incluso en hospitales hemos tenido que dar una batalla porque no se atiende a los indígenas como debe ser. Incluso en casos que nosotros denunciamos por violación sexual, por ejemplo, contra niñas indígenas. El trato que dan los médicos forenses en algunas ocasiones ha sido de mas agresión a las niñas o a las mujeres indígenas que son victimas de la violación sexual. O sea una segunda vez agredida en su dignidad, en su integridad.”

En el sistema político las voces indígenas tampoco son escuchadas y en el parlamento actual no están representados. Con el actual gobierno de Juan Orlando Hernández (Partido Nacional), pasaron la Secretaría de Pueblos Indigenas y Afrohondureños (SEDINAFROH) dentro del sector de Desarrollo e Inclusión Social aplicándole fuertes recortes en la financiación.

OPOSICIÓN = CRIMINALIZACIÓN

Desde hace veinte años COPINH lucha contra el racismo, lucha por una equidad de género y por derechos a la tierra para lxs indígenas. También la oposición contra la represa Agua Zarca esta organizada por el COPINH. Líderes de la organización están en la línea de fuego mediática. Los principales medios de comunicación del país están en las manos de grandes empresarios hondureños influyentes; es algo frecuente comprobar que los registros arbitrarios y le persecución judicial de la coordinación del COPINH esta acompañada de una campaña de difamación por parte de dichos medios. Bertha Cáceres y dos coordinadores más fueron procesados y acusados por “deterioro de propiedad de DESA” y “actos terroristas”.

Agua Zarca sirve de precedente para los 48 proyectos de energía renovable que se aprobaron después del golpe y que están forzados a realizarse debido al marco legal que favorece los intereses empresariales. Durante el gobierno de facto del ex-presidente Porfirio Lobo se aseguró desde el legislativo la protección y adquisición de tierras por parte de representantes nacionales e internacionales de un capitalismo salvaje. Leyes de obtención de energía a través de energía hidráulica, eólica y un decreto de explotación petrolífera, fueron aprobadas. La Ley general de agua influye a las concesiones de acuíferos y ríos. La nueva ley de minería permite la minería a cielo abierto, la que fue prohibida en Honduras en el año 2006.

A las protestas sociales contra los mega-proyectos responde el estado con una legislación represiva. Una ley para controlar las organizaciones no-gubernamentales, la ley de inteligencia (servicio secreto) y la ley de escuchas; facilitan la criminalización de los movimientos sociales. El defensor de Derechos Humanos y coordinador de CEHPROEC Pedro Landa, señala: -“Sabemos que tenemos en contra al Estado, tenemos en contra a la policia, tenemos en contra el ejército, las empresas privadas y tenemos en contra muchas leyes. Ahora en Honduras hay un nuevo delito de terrorismo y uno de ellos es oponerse o interferir contra la libertad de la empresa. Eso significa, que yo no puedo cuestionar a una empresa por violar a los Derechos Humanos porque ya soy un terrorista.”

Adicionalmente promueven el Decreto de Emergencia en Materia de Seguridad Pública que otorga funciones originalmente de la policía a los militares. Es el caso del establecimiento de una Policía Militar y la unidad especial TIGRES. La presencia permanente de fuerzas de seguridad privada, de los militares y de la policía estableció un clima de miedo y causó numerosas violaciones de Derechos Humanos. En Rio Blanco se agravó la situación en julio de 2013 cuando el activista Tomas García fue asesinado a tiros por el ejército en una manifestación pacífica contra la represa, también su hijo fue gravemente herido.

Los intereses de DESA y su involucramiento con el capital financiero y el ejército son evidentes. El gerente de DESA realizó su formación en una academia militar en los Estados Unidos, luego trabajó como asistente de la dirección del servicio de inteligencia del ejército hondureño y fue director técnico de la empresa energética estatal ENEE, al mismo tiempo que aprobó el contrato de concesión para Agua Zarca y para otros 23 proyectos hidroeléctricos. Dos tercios del capital para la fundación de DESA pertenece a los hermanos Atala Zeblah, los mismos que están en las juntas directivas de las cámaras comerciales centroamericanas y bancos que concedieron los créditos millonarios a DESA. Además los flujos de capital financiero provienen del Banco Mundial, el Banco de Inversión Europeo y de USAID. Los impactos sociales que generan estos proyectos no son analizados por los financieros internacionales a menos que lleguen a una fuerte escalación de las protestas. Mientras tanto, los derechos de la empresas nacionales e internacionales están protegidos por la ley. En el caso “del conflicto serio entre la dirección del proyecto y las comunidades locales” que fue calificado como imprevisible e incontrolable, SINOHYDRO canceló todos los contratos con DESA y se retiró del proyecto.

Las empresas que participan en los proyectos de generación de energía argumentan el sentido de la “Economía Verde” con la reducción de la emisión de CO², la creación de empleo, reducción de la pobreza y el desarrollo. La pagina web de DESA vende una imagen de responsabilidad social, ayudando a las comunidades en la zona de influencía de la represa Agua Zarca. Asimismo DESA Informa sobre la reducción de la emisión de CO² – las cuales tarde o temprano generarán flujo de fondos en el mercado de bonos de carbono.

SIEMENS QUIERE “AYUDAR”

La empresa alemana Voith Hydro – empresa mixta con Siemens – provee entre otros componentes, tres turbinas para la producción de electricidad a Agua Zarca. No se molesta por las graves violaciones de derechos in situ.

En la asamblea general de los accionistas de Siemens, miembrxs de la Honduras Delegación pronunciaron las violaciones de Derechos Humanos en Río Blanco, el presidente de la junta directiva de Siemens Joe Kaeser minimizó diciendo: -”Siemens ve los problemas de los pueblos indígenas pobres y quiere ayudar pero no puede rescatar a todo el mundo.”

La venta los recursos de Honduras aumentó drásticamente a partir del golpe de Estado(2009), se acentua mas incluso con el nuevo Gobierno. Con las elecciones de noviembre 2013 se rompió por primera vez el bipartidismo político, el Partido Nacional del presidente Juan Orlando Hernández ya no tiene la mayoría absoluta en el congreso. Debido ha esto, el anterior gobierno se apresuró en los meses posteriores a la nueva toma de posesión del nuevo Gobierno (enero 2014) para aprobar una gran cantidad de leyes que favorecen a las empresas privadas. El triunfo dudoso de Hernández - un defensor de la militarización – significa seguir con la política neoliberal y represiva.

En Río Blanco se teme que las protestas pacíficas terminen violentamente por la fuerza. El conflicto en la Tejera se puede aplicar a todo Honduras, donde incidentes parecidos suceden cuando se plantea la protesta social.

(de Cadena de Derechos Humanos CADEHO, publicado en idioma aleman en la revista IZ3W edición 342, Mayo/Junio 2014)

22.6.14

CHARLA INFORMATIVA” DERECHOS HUMANOS EN HONDURAS,CINCO AÑOS DESPUES DEL GOLPE ”


Jueves 26. Junio 2014, 19:00 Uhr, Kottbusser Damm 72, 10967 Berlin, (U7/U8 Hermannplatz)

https://www.facebook.com/cadeho.alemania
Honduras 2014
El 28 de junio se cumplen cinco años desde el golpe de Estado en Honduras (Centroamérica). Cinco años en los que la represión, la persecución política de los movimientos sociales y la militarización se han incrementado; cinco años en que las nuevas leyes, la venta de los recursos naturales se ha legitimado y promovido.
Violaciones masivas de los Derechos Humanos siguen siendo parte de la agenda, sobre todo para los procesos de resistencia contra los grandes proyectos en regiones remotas. Ejemplos como el proyecto hidroeléctrico “Agua Zarca” y los conflictos agrarios en Sula y Aguán explican la variedad de conflictos en los que los intereses transnacionales amenazan los medios de vida de la población rural de Honduras. Miembr@s de la Cadena de Derechos Humanos Honduras (CADEHO), han acompañado a diferentes defensor@s de los Derechos Humanos y comunidades amenazadas en Honduras durante más de un año e informaran sobre la actual situación política y de Derechos Humanos.

Fecha: Jueves 26. Junio 2014, 19:00 Uhr
Lugar: Bildungswerk Berlin der HBS, Kottbusser Damm 72,
            10967 Berlin, (U7/U8 Hermannplatz)

Informationen in deutscher Sprache

11.6.14

LIBERTAD PARA CHABELO 2014


Free Chabelo 2014 from OCOTE films on Vimeo.

José Isabel Morales conocido como “Chavelo” del movimiento campesino del Aguán ha estado en prisión desde Octubre de 2008 sin ninguna prueba de haber cometido un delito. Chabelo fue acusado de asesinato en relación con un enfrentamiento en agosto del mismo año entre el terrateniente y también comandante de la policía Henry Osorto y los campesinos de la comunidad de Guadalupe Carney en el valle del Aguán.
Sin evidencias concretas se dictaron órdenes de captura a residentes de la comunidad, Chabelo fue el único que ha sido enjuiciado y va ha cumplir 6 años en la carcel.
En los primeros meses de 2014 se repitió el proceso contra el, en este nuevo proceso los abogados de Chabelo denunciaron un serie de irregularidades y ademas los testigos se contradijeron y cambiaron sus declaraciones con el anterior proceso para aparentar mayor contundencia incriminatoria . 
Ninguna de las denuncias fueron tomadas en cuenta por la tribunal y finalmente se dicto una nueva sentencia en la que Chabelo volvia a ser culpable de homicidio, obligado a cumplir una pena de 17 años de prisión.
Este es un caso que denota la incapacidad del sistema de justicia Hondureno, que responde a favor de los terratenientes y grupos empresariales involucrados en la persecución y criminalización de movimientos dentro del marco de la lucha por la tierra.